Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt


Noch immer werden Diskriminierung, sexuelle Belästigung und Gewalt im Arbeits- und Studienumfeld tabuisiert. Verschiedene Faktoren tragen dazu bei, dass dieses Thema umgangen wird: Vorwürfe, die als falsch angesehen werden; Reaktionen auf Betroffene, die sich einem Rechtfertigungsdruck ausgesetzt sehen, statt Unterstützung zu erfahren und Uneinigkeit über die Definition von sexuellen Übergriffen und Diskriminierungen.

Wichtig ist, dass jedes Verhalten, das als sexuell erniedrigend, grenzüberschreitend oder abwertend empfunden wird, von der*dem Betroffenen als sexuelle Belästigung oder Diskriminierung eingestuft wird. Das eigene Empfinden ist hier ausschlaggebend. Die Definitionsmacht liegt bei der betroffenen Person: Sie entscheidet, welches Verhalten als unangebracht, welche Bemerkungen und Witze als grenzüberschreitend, welche körperliche Annäherung als erwünscht oder unerwünscht empfunden werden.

Es ist wesentlich, jede Form von sexueller Belästigung und Diskriminierung ernst zu nehmen und sofort und bestimmt zu handeln. Das gilt auch für das Beobachten von grenzüberschreitenden Situationen.

An der HBK gibt es nicht viele Anlaufstellen, aber es gibt sie. Bei jeglichen Vorfällen könnt ihr euch immer vertrauensvoll an uns wenden. Wir besprechen dann mit euch die ganze Situation und das mögliche weitere Vorgehen. Dabei halten wir uns natürlich streng an die Schweigepflicht, alles bleibt, wenn ihr das so wollt, unter uns und wird nicht an weitere Stellen herangetragen.

Ihr könnt euch aber auch ebenso an die
Gleichstellungsbeauftragte Ellen Fischer
e.fischer@hbk-bs.de

wenden. Weitere Unterstützung findet ihr ebenso bei der psychotherapeutischen Beratungsstelle der TU. Hier die dazugehörige Internetpräsenz:

http://www.stw-on.de/braunschweig/beratung/pbs